
Hausmarder – Schäden frühzeitig vermeiden
Wie der Name bereits vermuten lässt, fühlt sich der Hausmarder besonders in der Nähe des Menschen wohl. Im Gegensatz zum Baummarder, der ein etwas dunkleres Fell und einen gelblichen Kehlfleck besitzt, hat der Hausmarder ein helleres Fell mit einem weißen Kehlfleck.
Hat sich ein Marder erst einmal im Haus eingenistet, kann er erhebliche Schäden verursachen. Besonders häufig sind Dachböden betroffen. Dort sorgen die Tiere nicht nur für störende Geräusche, sondern auch für unangenehme Gerüche, die durch Kot, Aas oder Futterreste entstehen. Darüber hinaus können Bissschäden an Dämmmaterialien, Kabeln und anderen Bauteilen hohe Reparaturkosten nach sich ziehen.
Als Unterschlupf bevorzugen Hausmarder vor allem geschützte Bereiche in den oberen Etagen eines Gebäudes, insbesondere Dachböden. Aber auch Garagen, Gartenhäuser oder Hühnerställe bieten den Tieren ideale Rückzugsorte. Besonders attraktiv sind Hohlräume, in denen sie warm, trocken und vor Feinden geschützt sind. Dort können sie sich schnell vermehren und dauerhaft ansiedeln.
Der beste Schutz vor Marderschäden ist eine frühzeitige Vorsorge. Werden Haus, Dachboden, Garage, Gartengebäude oder auch Fahrzeuge rechtzeitig mardersicher gemacht, sinkt das Risiko eines Befalls erheblich. So wird verhindert, dass sich die Tiere überhaupt erst einnisten.
Auf dem Markt gibt es zahlreiche Mittel und Geräte zur Marderabwehr. Deren Wirksamkeit fällt jedoch sehr unterschiedlich aus und hängt häufig von den örtlichen Gegebenheiten sowie dem Verhalten der Tiere ab. Deshalb empfiehlt sich bei einem bestehenden Marderbefall eine fachgerechte Analyse und die Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen.
Im Idealfall kann der Hausmarder mit speziellen, professionellen Lebendfallen eingefangen werden. Dabei stehen der tierschutzgerechte Umgang und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben stets im Vordergrund.
Nach dem Entfernen des Tieres ist es jedoch unbedingt erforderlich, sämtliche Zugangswege dauerhaft zu verschließen. Andernfalls ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass derselbe oder ein anderer Marder den Unterschlupf erneut nutzt. Besonders häufig gelangen Marder über Fallrohre, nahe am Gebäude stehende Bäume, angrenzende Carports oder andere Kletterhilfen auf das Dach oder in den Dachboden.
“ Zum Einsatz kommen ausschließlich spezielle hochwertige tierschutzgerechte Lebendfallen und Köder“
Ergänzend können spezielle elektrische Abwehrsysteme eingesetzt werden. Diese haben sich in vielen Fällen als wirksame Maßnahme erwiesen, um Marder dauerhaft fernzuhalten. Welche Lösung am besten geeignet ist, hängt jedoch immer von den individuellen Gegebenheiten vor Ort ab. Eine fachkundige Begutachtung bildet daher die Grundlage für eine nachhaltige und erfolgreiche Marderabwehr.
Sollten Unterstützung benötigen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Mit unserem Fachwissen stehen wir Ihnen beratend zur Seite und finden gemeinsam eine passende und nachhaltige Lösung für Ihr Hausmarder Problem.
