Wir geben Antworten

häufige Fragen zum Thema Wespen und Hornissen

Was kostet eine Beratung?

Die telefonische Erstberatung zu Ihrem Anliegen ist für Sie kostenlos. In vielen Fällen können wir bereits im ersten Gespräch Ihr Anliegen analysieren, mögliche Ursachen erkennen und erste Lösungsansätze aufzeigen. Mitunter reicht schon diese erste Beratung aus, um gemeinsam eine passende Lösung zu finden. Sollten wir Ihnen bereits mit der kostenfreien Erstberatung erfolgreich weitergeholfen haben, freuen wir uns über eine freiwillige Spende.

Mit diesen Spenden unterstützen und finanzieren wir Projekte für Kinder und Jugendliche im Bereich Natur- und Umweltschutz sowie Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit. So leisten Sie mit Ihrer Spende einen wertvollen Beitrag für die Förderung nachhaltiger Projekte und der nächsten Generation.

Darf ich selber Wespennester entfernen?

Ganz klar, NEIN! Sie dürfen ein besiedeltes Wespennest nicht selbst entfernen, weder töten noch das Nest zerstören. Wespen stehen unter Natur und Artenschutz, weshalb eigenmächtige Aktionen verboten sind und hohe Geldbußen nach sich ziehen können (bis 50.000€). Ohnehin raten wir dringend davon ab selbst Hand an zu legen, Wespen verteidigen ihr Nest und ihre Nachkommen vehement, so wie wir Menschen es auch tun würden. Es drohen Stichverletzungen und bei allergischen Reaktionen mitunter schwere körperliche Folgen. Auch den Einsatz von Insektiziden bewerten wir äußerst kritisch!

Was kostet eine Umsiedelung?

Im günstigsten Fall entstehen Ihnen keine Kosten. Viele Gebäude- oder Hausratversicherungen übernehmen die Kosten für eine Wespennest-Umsiedlung oder -Entfernung. Gerne unterstützen wir Sie dabei, zu prüfen, ob in Ihrem Fall eine Kostenübernahme durch Ihre Versicherung möglich ist.

Sollte keine Kostenübernahme bestehen, liegen die Kosten – je nach Art des Nestes, dessen Lage und dem erforderlichen Arbeitsaufwand – in der Regel zwischen 100 € und 250 €.

In diesem Preis sind bereits alle anfallenden Leistungen enthalten, unter anderem:

  • An- und Abfahrt
  • Fachgerechte Schutzausrüstung
  • Spezielle Umsiedlungsboxen
  • Sichere und tierschutzgerechte Umsiedlung
  • Reinigung und Aufbereitung der Umsiedlungsboxen nach der Saison
  • Fachgerechte Beratung und Durchführung vor Ort

Bei uns erhalten Sie vor Beginn der Arbeiten eine transparente Kosteneinschätzung – ohne versteckte Gebühren. Kontaktieren Sie uns gerne für eine unverbindliche und kostenfreie Erstberatung.

Achtung vor Abzocke: Seriosität ist wichtig. Notdienste aus dem Internet verlangen teils Wucherpreise im vierstelligen Bereich. Oftmals handelt es sich gar nicht um regionale vor Ort Firmen wie die Webseiten und Adressen versprechen!

häufige Fragen zum Thema Waschbär und Hausmarder

Sind Waschbären oder Hausmarder gefährlich?

Nein, in der Regel sind Waschbären oder Hausmarder für Menschen nicht gefährlich. Ein Waschbär im Garten ist kein Grund zur Sorge – meist ist er nur auf der Durchreise und verschwindet nach kurzer Zeit wieder von selbst.

Probleme können jedoch entstehen, wenn sich ein Waschbär oder Hausmarder dauerhaft auf einem Grundstück niederlässt, beispielsweise auf dem Dachboden, im Schuppen oder in anderen Gebäudeteilen. Dort kann er durch Lärm, Verschmutzungen oder Beschädigungen an der Bausubstanz auffallen. In solchen Fällen sollte die Situation frühzeitig beurteilt und gegebenenfalls fachgerecht gelöst werden.

Grundsätzlich gilt: Halten Sie Abstand zu Wildtieren und versuchen Sie nicht, einen Waschbären oder Hausmarder selbst einzufangen oder in die Enge zu treiben.

Darf ich einen Waschbären oder Hausmarder selber mit einer Falle fangen?

Grundsätzlich ist es auf dem eigenen Grundstück möglich, einen Waschbären oder Hausmarder mit einer geeigneten Lebendfalle zu fangen. Allerdings beginnt die eigentliche Herausforderung erst, wenn sich das Tier in der Falle befindet.

Wer kein Jagdausübungsberechtigter oder anderweitig befugt ist, darf einen gefangenen Waschbären in der Regel nicht selbst tierschutzgerecht töten. Gleichzeitig ist es nicht erlaubt, das Tier einfach an einem anderen Ort wieder freizulassen. Der Waschbär gilt in Deutschland als invasive Art und unterliegt entsprechenden gesetzlichen Regelungen. Eine Aussetzung in die freie Natur ist daher grundsätzlich unzulässig.

Verstöße gegen die geltenden Vorschriften können rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Aufstellen einer Falle die rechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes zu prüfen oder einen Fachbetrieb bzw. die zuständige Behörde zu kontaktieren.

Hab ich ein Waschbär Problem?

Ob tatsächlich ein Waschbärproblem vorliegt, lässt sich erst nach einer genauen Analyse der Situation beurteilen. Nicht jeder Waschbär, der einmal im Garten auftaucht, stellt ein Problem dar. Oft sind die Tiere nur auf der Durchreise und verschwinden von selbst.

Handlungsbedarf besteht meist erst, wenn sich ein Waschbär dauerhaft auf Ihrem Grundstück oder in einem Gebäude, beispielsweise auf dem Dachboden oder im Schuppen, eingenistet hat. Wir prüfen die Situation sorgfältig und beurteilen, ob Maßnahmen erforderlich sind und welche Lösung in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Ein Waschbär oder Hausmarder ist dauerhaft auf dem Grundstück oder im Gebäude. Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Hat sich ein Waschbär oder Hausmarder dauerhaft auf Ihrem Grundstück oder in Ihrem Gebäude eingenistet, besteht in der Regel Handlungsbedarf. Je nach Situation muss das Tier fachgerecht vergrämt oder gefangen werden. Anschließend sollte das betroffene Objekt nachhaltig gesichert werden, damit es nicht erneut zu einem Befall kommt.

Welche Maßnahmen erforderlich sind, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Daher lassen sich die Kosten nicht pauschal beziffern. Faktoren wie die Zugänglichkeit, der Umfang der Sicherungsmaßnahmen oder bereits entstandene Schäden spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Was wir Ihnen zusichern können: Unsere Erstberatung ist für Sie in jedem Fall kostenlos. Nach einer Besichtigung erläutern wir Ihnen transparent, welche Maßnahmen sinnvoll sind und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

Ein frühzeitiges Eingreifen ist häufig deutlich günstiger als die Folgeschäden, die Waschbären verursachen können. Beschädigte Dämmung, zerstörte Dachbereiche, Verunreinigungen oder weitere Schäden am Gebäude können schnell hohe Reparaturkosten verursachen.

Außerdem lohnt es sich zu prüfen, ob Ihre Gebäude- oder Wohngebäudeversicherung die Kosten – ganz oder teilweise – übernimmt. Gerne beraten wir Sie auch hierzu.